Berufsbildungsbereich

All unsere Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) verfügen über einen Berufsbildungsbereich (BBB), der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung die Möglichkeit gibt, den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern. Die Aufgabe der Berufsbildungsbereiche liegt in der Beantwortung der Fragen: Welche Arbeit möchte ich machen? Welcher Beruf macht mir Spaß? Wofür habe ich Talent? Und welche persönlichen Grenzen habe ich?

Voraussetzung für den Berufsbildungsbereich ist das Eingangsverfahren (EV). In dieser Orientierungsphase wird gemeinsam mit dem Begleitenden Dienst der Werkstatt geklärt, ob die WfbM für den Betroffenen die geeignete Einrichtung ist. 

Ziel des Berufsbildungsbereiches ist die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der Leistungsfähigkeit, um im besten Fall einen Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Mit Hilfe des individuell abgestimmten Bildungsplanes werden die Stärken des Einzelnen gefördert, um das Selbstwertgefühl des behinderten Menschen zu stärken. Zusätzlich werden Trainingsangebote zur Verbesserung von allgemeinen Fertigkeiten, wie der Umgang mit Geld, Einkaufen, Kochen sowie die Körper- und Gesundheitspflege geschult. 

Zertifikat AZAV

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